Import- und Versandkosten von Vereinigtes Königreich nach Irland | Kostenloser Rechner 2026
Ein EU-Import aus Vereinigtes Königreich beginnt, bevor Ihre Waren das Werk verlassen: Sie benötigen eine EORI-Nummer, den richtigen Incoterm und – für B2C-Pakete unter €150 – eine IOSS-Registrierung, wenn Sie Ihre Kunden nicht an der Haustür überraschen wollen. Dieser Leitfaden bildet den Prozess von Vereinigtes Königreich nach Irland Ende zu Ende ab, mit den Gebühren und Zeitplänen für jeden Schritt.
Vereinigtes Königreich nach Irland: Die tatsächlichen Kosten der EU-Einfuhr
Der Verkauf nach Europa aus Vereinigtes Königreich bedeutet, mit zwei Steuerebenen umzugehen: dem gemeinsamen EU-Außenzolltarif (CET) und der MwSt. des Bestimmungslandes. Der CET liegt je nach HS-Code zwischen 0-17%, doch der echte Preisschock kommt bei der MwSt. Typische Sätze: 0-17 %; gemeinsamer EU-Außenzoll + MwSt. (23 %). Ich habe mit Importeuren gearbeitet, die 5% Zoll einkalkuliert und übersehen haben, dass die deutsche MwSt. von 19% ihre Steuerlast fast verdoppelt.
Versandrouten und Transitzeiten
Seefracht in der Regel 15-28 Tage. Luftfracht 3-7 Tage, abhängig von der Route. Für Sendungen aus Vereinigtes Königreich ist die Route über den Suezkanal Standard für die Seefracht nach Nordeuropa. Rotterdam und Hamburg sind die wichtigsten Eingangshäfen, Felixstowe bedient das UK. Ich empfehle, Rotterdam als Eingangshafen zu nutzen, selbst wenn Ihr Endziel Deutschland ist – die Zollabfertigung in Rotterdam ist schneller, und Sie können die Waren im gemeinsamen Versandverfahren abfertigen lassen, um die MwSt.-Zahlung hinauszuzögern.
EORI, IOSS und weitere EU-Auflagen
Für die Zollabfertigung in der EU benötigen Sie eine EORI-Nummer. Eine EORI gilt für alle EU-Länder – beantragen Sie sie also in dem Mitgliedstaat, in dem es für Sie am einfachsten ist. Bei B2C-Sendungen unter 150 EUR können Sie über das IOSS-Verfahren die MwSt. bereits beim Verkauf einziehen und abführen, statt sie beim Zoll zu zahlen – so ersparen Sie Ihren Kunden Überraschungsgebühren. Bei B2B-Sendungen über 150 EUR benötigen Sie einen Zollagenten im Bestimmungsland. Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihr DHL- oder FedEx-Konto die formelle Zollabfertigung abdeckt – bei gewerblichen Sendungen ist das oft nicht der Fall.
Kostenbeispiel: Elektronik aus Vereinigtes Königreich nach Deutschland
Ein deutscher Händler bestellt Elektronik im Wert von 12,500 EUR aus Vereinigtes Königreich. Seefracht (LCL über Rotterdam): 850 EUR. Seeversicherung: 60 EUR. EU-Zoll von 3.5% (typischer Satz für Elektronik): 440 EUR. Zollabfertigung und Handling: 250 EUR. Deutsche MwSt. von 19% auf den Zollwert plus Versand plus Zoll: 2,600-2,900 EUR. Inlandszustellung nach München: 320 EUR. Gesamtimportkosten: 17,200 EUR – das sind 37% über dem Produktpreis. Ihr Zollagent kann Sie zum MwSt.-Aufschub beraten, wenn Sie regelmäßig importieren.
Den Rechner für EU-Importe nutzen
Der Rechner oben übernimmt Zollschätzungen, die MwSt. nach Land und die Versandkosten für die Route Vereinigtes Königreich nach Irland. Wählen Sie Ihr Bestimmungsland, und der korrekte MwSt.-Satz wird automatisch angewendet. Bei regelmäßigen Sendungen mit hohem Volumen sollten Sie Zolllager in Betracht ziehen, um Zoll- und MwSt.-Zahlung aufzuschieben, bis die Waren das Lager verlassen. Der Rechner bildet das noch nicht ab, aber diese Strategie sollten Sie mit Ihrem Logistikpartner besprechen.
Weitere Routen aus Vereinigtes Königreich
Entdecken Sie weitere beliebte Absatzmärkte für Exporte aus Vereinigtes Königreich.
Haftungsausschluss
Zollsätze, Versandkosten und MwSt.-Sätze sind nur Schätzwerte zur Orientierung. Die tatsächlichen Kosten hängen von der konkreten HS-Code-Einreihung, den aktuellen Frachtraten der Carrier, Treibstoffzuschlägen, Wechselkursen und den länderspezifischen Zollvorschriften ab. Lassen Sie sich für verbindliche Angebote von einem zugelassenen Zollagenten beraten.
Tarife zuletzt aktualisiert September 2026. Quellen: nationale Zollbehörden, EU-TARIC und offizielle Zolltarife. Bitte vor dem Versand mit Ihrem Zollagenten verifizieren.
